Wir und die Welt

 

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Ich wär so gern an einem andern Ort ...

So beginnt ein Lied, das meines Erachtens nach, das Lied mit der besten Aussage der letzten Jahre hat. Wohin gehen wir und was wird aus uns? Wir haben Freizeit, um diese zu verplanen. Erst sitzen wir in der Schule und arbeiten den Lehrplan nach einem Stundenplan. Auf der Uni gibt es Seminare, Kurse und viel Studienkollegen. Im Job werden neun Stunden auf möglichst produktive Weise abgearbeitet. Was bleibt dazwischen? Zeit für Freunde und Familie. Kaum ist Freitag, überlegt man sich, was es wohl am Wochenende zu tun gibt.

Eigentlich sind wir ständig auf der Flucht. Wir flüchten vor uns selbst. Jeder wünscht sich ein wenig Zeit für sich. Doch dafür muss man bereit sein. Es ist schwieriger auf sich selbst einzulassen, als auf Beziehungen. Denn in einer ruhigen Stunde tauchen die Fragen auf. Was will ich vom Leben und was will es von mir? Vor der Antwort haben wir Angst, weil sie uns aus dem angenehmen Sumpf rausziehen. Das Leben ist nun mal kein ruhiger Fluss. Auch wenn er reguliert ist, kann er über die Ufer treten. Ein kleines Erlebnis kann unser Leben aus den Fugen bringen wie der letzte Regentropfen, der aus dem Fluss ein hochwasserführendes, lebensgefährliches Gewässer macht. 

 Wir haben soviel Schiss vor uns selber, dass wir unsere kostbare Zeit, die wir auf Erden haben, lieber verborgen oder verschwenden. Es ist wie das Wasser - erst, wenn wir merken, dass es nicht mehr da ist, wissen wir, was wir verloren haben.

14.7.09 21:02
 


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